Danaergeschenk!!

Liebe Notärztinnen und Notärzte Bayerns,

die Krankenkassen wollen einen Honorarsystemwechsel erzwingen.

Die Standorte Bayerns sollen nach den Einsatzzahlen von 2013 in 5 Gruppen eingeteilt werden. Als Gegenleistung soll es eine Gesamtbudgetsteigerung geben, aber eben nur, wenn die KVB das „Geschenk“ annimmt, und einen Systemwechsel vollzieht. Weg von Einzelleistung hin zu reinen Stundenpauschalen.Wenn das nicht angenommen wird, und die KVB beim jetzigen System bleibt, drohen die Kassen damit, den Geldhahn abzudrehen mit der Konsequenz, daß ab Sommer (Juli/August?) nur noch niedrigere Pauschalen ausbezahlt werden können.

Im Folgenden sollen dann laut Krankenkassen folgende „Stundenlöhne“ gelten:

  • Gruppe 1 Standorte 0 bis <= 1 Einsatz in 12h     21,00€ (27 Standorte)
  • Gruppe 2 Standorte >1 bis <= 2 Einsätze / 12h  23,75€ (97 Standorte)
  • Gruppe 3 Standorte >2 bis <= 3 Einsätze / 12h  25,58€ (55 Standorte)
  • Gruppe 4 Standorte >3 bis <= 6 Einsätze / 12h  31,83€ (41 Standorte)
  • Gruppe 5 Standorte >6 Einsätze / 12h                44,33€ (7 Standorte)
  • nachts (22:00h-06:00h) gibt es an jedem Standort 3,50€ mehr

Mehr gibt es nicht. Es wird dann keine Einsatzpauschalen mehr geben, d.h. wer nachts durchfährt, hat Pech gehabt.

Wer glaubt, sein Standort gewinnt im Vergleich zu jetzt, soll bitte in nachfolgender Tabelle nachsehen. Dort habe ich alle Standorte in Bayern aufgelistet. Über die Hälfte der Standorte Bayerns sind in Gruppe 1 und 2 eingruppiert, fast 80% in Gruppe 1 bis Gruppe 3 und nur 3% in Gruppe 5.

Die Einsatzzahlen sind aus 2013, nach denen laut Kassen eingruppiert werden soll, in der Spalte „Kassenmodell“ wird gelistet, was zukünftig zu „verdienen“ ist. In „jetziges System“ ist hochgerechnet, was es durchschnittlich anhand der Zahlen 2013, mittlerer Einsatzpauschalenauszahlung und höherer Bereitschaftsgruppierung der kleineren Standorte (rote Schrift) gab.

Folgen:

  • Das Morbiditätsrisiko/Einsatzrisiko wird komplett auf den Notarzt übertragen
  • Mehr Einsätze bedeuten erst in einem größeren Zeitraum eventuell ein Mehr-Honorar, wenn der Standort in eine höhere Gruppe eingruppiert wird.
  • Es stellt eine reine kassentypische Umverteilung innerhalb der Ärzteschaft dar, ohne daß wirklich eine spürbare Honorarsteigerung erfolgt
  • 21€ pro Stunde ohne daß ein Einsatz zusätzlich honoriert wird zeigt, was den Kassen notärztliche Arbeit wert ist.

Wollen wir das? Festangestellte bekommen Stundenlöhne und Arbeitgeberzuschüsse, ein Honorararzt fängt aber bei 70€/h an. Was sind wir? Subunternehmer mit Dumpinglohncharakter?

Dazu mit mehr Info das agbn-Newsletter und die darin erwähnte Tabelle (zusätzlich mit „Notarzt-Modell“ als Vergleichsspalte )

 

 

 

 

10 Gedanken zu „Danaergeschenk!!

  1. Guten Abend liebe Kollegen,

    ich würde gerne noch einen anderen Aspekt mit in die Diskussion bringen.

    Ist es denn nicht so, dass v.a. die (vielen) kleinen, ländlichen und in mancher Augen „unattraktiven“ Standorte vom Kassenmodell profitieren? Diese haben ja verständlicherweise Besetzungsprobleme:
    Wieso soll ein Facharzt sich für 13 Euro/h auf einen Standort mit 0-2 Einsätzen/24 h besetzen? Das bitte auch am Wochenende zusätzlich zur 50-Stundenwoche.

    Und werden die Einsatzzahlen durch den Notfallsanitäter nicht zwangsläufig und langfristig sinken (Hypoglykämie, Analagesie um nur zwei Indikationen zu nennen, die den einsatzschwachen Standorten noch über Wasser halten)?
    Was machen dann diese Standorte?

    In der Diskussion habe ich den Eindruck, dass es zahlenmäßig mehr Kollegen an einsatzstarken Standorten gibt. Das ist aber doch eine verzerrte Ansicht.

    Auf der anderen Seite ist natürlich 25 Euro/h keine adäquate Vergütung für den hohen Anteil der Fachärzte am Notarztdienst. Aber ist damit nicht in kommenden Verhandlungen zu arbeiten? Und Privatpatienten sind davon ja auch noch ausgenommen. Je nach Bevölkerungsstruktur sprechen wir also von „Sockelbetrag plus x“.

    Diesen Aspekt wollte ich mal zur Diskussion bringen und bin gespannt auf Meinungen dazu.

    • Hallo,
      ein weiterer Gedanke, der mir Sorgen macht sei auch noch angemerkt. Ich arbeite an einem der kleineren Standorte der Kategorie 2 (<4 Einsätze in 24 h) Der Notarztstandort ist an unserer Klinik angegliedert, werktags fahren wir tagsüber während der regulären Kliniktätigkeit – bekommen daher zwischen 8 und 16 Uhr auch keine Bereitschaftspauschale berechnet sondern nur die Einsatzpauschale im Falle eines Einsatzes. Wie soll das gehen, wenn nur noch fixe Stundenentgelte gezahlt werden und keine Einsatzvergütungen. Fahren wir dann zwischen 8 und 16 Uhr umsonst ? bekommen wir den vollen Stundensatz ? Bekommen wir einen prozentualen Abschlag ? Ich denke, es gibt eine Menge Standorte, die das betrifft.

  2. Im Grunde ist die ganze Diskussion sinnlos. Aber als Ärzte sind wir es gewohnt, täglich mit sinnlosen Dingen Zeit zu vergeuden, deshalb schreibe ich hier mit 🙁

    Das „Kassenmodell“ ist ein weiteres Beispiel des Friss-oder-Stirb-Umgangs mit den Leistungserbringern, man hat schon eindeutig klar gemacht, dass es nicht verhandelbar ist. Die Niedergelassenen sind mit diesen Methoden bestens vertraut und haben sich damit abgefunden, wir Notärzte werden es letztlich auch schlucken, was Anderes bleibt uns nicht übrig.

    Streik? Der Vorschlag ist nicht nur lächerlich (weil sich ohnehin kaum einer beteiligen würde), sondern in höchstem Maße schädlich, weil von interessierter Seite nur der Spieß umgedreht würde und die Notärzte als die herzlosen Killer hingestellt würden, die wegen überzogener Forderungen Menschen sterben lassen. Letztlich wird sich die Sache über den Markt regeln: Entweder werden die Dienste zu den angebotenen Konditionen besetzt werden können oder nicht. Wenn es weiterhin Probleme mit der Besetzung gibt, werden die fertigen Pläne zur Abschaffung des Notarztes aus der Schublade geholt und der Notfallsanitäter + Telemedizin werden es richten.

    • Sinnlos? Das ist wie die Partei der Nichtwähler. Wer nicht wählt oder nichts sagt, muß nehmen, wie es kommt.

      Streik? Den brauchen wir gar nicht, es wird auch ohne Streik immer schnelle weiße Flecken auf der Versorgungskarte geben. Ohne Gegenleistung in Höhe von adäquatem Honorar werden sich einfach nicht mehr genug Kollegen finden, die den Dienst übernehmen.

      Und sollte Bayern wirklich als erstes und eines der reichsten Bundeslandänder in Deutschland der Notarzt abschaffen wollen? Sind wir denn wirklich keine 5€ pro Bewohner im Jahr wert? Gerade mal den Wert eines Döners oder eine einfache Pizza zum Mitnehmen?

      • Sinnlos im Sinne von „wir können ewig diskutieren, aber die Kostenträger machen sowieso was sie wollen“.

        Sinnlos im Sinne von „Argumente wie ‚5€ pro Bewohner und Jahr‘ gehen den Kassen so was vom am A… vorbei“. In deren Verhandlungsposition möchte ich mal sein: Auf der einen Seite können sie ihren Kunden (= Patienten) ungestraft das Blaue vom Himmel versprechen, denn Schuld ist immer der Gesetzgeber oder die Leistungserbringer, niemals sie selbst. Auf der anderen Seite eben diese Leistungserbringer am ausgestreckten Arm verhungern lassen, denn sie haben immer den längeren Atem“.

        Sinnlos im Sinne von „den meisten Notärzten ist es eh‘ wurscht: Entweder sie freuen sich, dass sie an einem (noch) lukrativen Standort fahren können² und machen so lange wie möglich weiter. Oder sie haben resigniert und ziehen sich aus dem Notarztdienst zurück, speziell an den wenig attraktiven Standorten. Dann bleiben noch ein paar übrig, die aus welchen Motiven auch immer den Laden am Laufen halten, so lange sie noch kriechen können.“

        ²Die noch lukrativen Standorte werden nach dem Kassenmodell automatisch „billiger“, weil es genug Notärzte geben wird, die sich gar nicht mehr die Mühe machen werden, die Einsätze in emDoc einzutippen. Warum auch, das Geld fließt sowieso… Grüße an dieser Stelle auch an alle Windrad-, Pumpspeicher-, Freiflächensolar- und sonstige Gegner, bei denen der Strom aus der Steckdose und sonst nirgendwo her kommt.

        Sinnlos im Sinne von „wer außerhalb der Blaulicht-Szene interessiert sich überhaupt für die Thematik“

        Sinnlos im Sinne von „die in der Vergangenheit wiederholt ‚erfolgreichen‘ Appelle an Horsti, es doch jetzt für uns zu richten, sind irgendwann abgenutzt, zudem die Kassen ja medienwirksam behaupten können, ein Angebot mit erheblich gesteigerter Gesamthonorarsumme gemacht zu haben“

        Sinnlos im Sinne von „das Notfallsanitäter-Gesetz wurde ohne Berücksichtigung der Einwände der Ärzteschaft verabschiedet“. Warum wohl?

        Uff, jetzt geht’s mir besser, nachdem ich mich mal ausk***n durfte!

    • Honorarvergleich mit Honorararzt im Angestelltenbereich

      In meinen Grundsatzüberlegungen
      (http://bayerische-notaerzte.de/wp-content/uploads/2013/02/B%C3%BCttner-NA-Honorar-Neu-17-2-13.pdf)
      bin ich von 100€ als Honorar für einen dem Notarzt vergleichbaren Honorararzt ausgegangen. (siehe auch http://www.lodhiamedics.de/aerzte-vertretung-honorararzt-honorar.php). Dort ist auch nochmals ausgeführt weshalb dieser Stundensatz als Selbständigen-Brutto nicht 1:1 mit einem Arbeitnehmer-Brutto verglichen werden darf sondern höher angesetzt werden muß.

      Weitere Quelle ist der Tarifvertrag des MB zur Stufenbildung im Bereitschaftsdienst
      (http://www.marburger-bund.de/tarifpolitik/tarifvertraege – Tarif VKA § 12)

      Dies zusammengeführt (bei bescheideneren 80€/Stunde Basissalär, durchschnittliche Einsatzdauer z.B. 75 Minuten) bedeutete:

      Stufe I bis zu 25 % Arbeitsleistung (bis ca. 2,5 Einsätze / 12 Stunden) 60 % Bezahlung: 48€/Stunde

      Stufe II mehr als 25 % bis 40 % Arbeitsleistung (ca. 2,5 bis 4 Einsätze / 12 Stunden) 75 % Bezahlung: 60€/Stunde

      Stufe III mehr als 40 % bis 49 % Arbeitsleistung (mehr als vier und weniger als fünf Einsätze / 12 Stunden) 90 % Bezahlung: 72€/Stunde

      ab 50 % Arbeitsleistung (d.h. ab 5 Einsätze / 12 Stunden) 100 % Bezahlung: 80€

      Ich finde damit immer noch, daß die Nürnberger Notärzte mit ihren durchschnittlich 7,1 Einsätzen / 12 Stunden mit den ausgewiesenen ca. 70,46 jetzt schon unterbezahlt sind.

      Ich finde es spannend, daß es gelungen scheint, die Notärzte im Sinne des „divide et impera“ zu spalten, indem den extrem schlecht bezahlten Notärzten etwas mehr angeboten wird, der Neid auf die auch nicht ausreichend (aber besser) bezahlten Notärzte geschürt wurde und durch geschickte Gruppenbildung eine Mehrheit gewinnt und nur bei einer (in einer Abstimmung dann wohl unterliegenden) Minderheit Kürzungen vorgenommen werden.

      Bei einer Akzeptanz der vorgelegten Zahlen wäre auch spannend, daß damit im Notarztdienst eine deutlich schlechtere Bezahlung im Vergleich zur Klinik akzeptiert würde. Dürfte man daraus schliessen, daß Klinikärzte überbezahlt sind und bei den nächsten Verhandlungen das Klinikgehalt dann an die im Notarztdienst üblichen Sätze angepasst werden könnte?

  3. Zunächst mal eine Frage, die mir noch niemand beantworten konnte: Kann die KV die ermächtigten Kollegen zum Dienst zwingen? Haben wir mit dem Konstrukt eine Verpflichtung?

    Das Kassenangebot ist schon wegen des Gesamtvolumens nicht akzeptabel. Ohne ein ausreichendes Volumen kann es keine gerechte Verteilung geben, die als solche von den Kollegen wahrgenommen wird. Zum Modell der AGBN (Danke für die viele Arbeit!) fehlen 20 Mio. Die Kassen befinden sich m. E. nicht in der moralischen Situation, hier mit Druck auf die Tränendrüse Billigleistungen einfordern zu können. Schließlich hat man 1 MRD als Beitragsrückerstattung rausgehauen und 110 Mio. für Osteopathie – ohne jede Evidenz und ohne jede Qualitätssicherung, die überwiegend von den Heilpraktikern abgegriffen wurden. (Um nur 2 Beispile zu nennen.)
    Das Flatrate-Angebot würde dermaßen folgenschwere Auswirkungen haben, daß m. E. hier eine Basisabfrage unvermeidlich ist.
    Ich schlage deshalb eine ganz einfache Umfrage wie folgt vor:
    1. Akzeptieren ja-nein
    2. falls nein: sind Sie bereit, begrenzte Streikmaßnahmen mitzutragen? ja-nein.
    (wobei an die Kollegen appeliert werden sollte, sich dann auch an die eingenommene Position zu halten, um die Verhandlungsmannschaft nicht zu brüskieren.)
    Die Situation ist im Vergleich zu Hoppenthallers Ausstieg 1. kleiner vom Finanzvolumen her, und 2. nicht existentiell bedrohlich für die Mehrzahl der Kollegen.

    • Die blöden capatchas sind auch für Biocomputer nicht lesbar!!!

      Aber zum Thema:

      Streik? Wird nicht funktionieren. Es hat sich doch schon zu Hoppethaller’s Zeiten gezeigt, dass im Süden Bayerns nur träge Masse herrscht.
      ’s geht nur über unbesetzte Dienstpläne – DIE kommen aber dann ganz sicher unweigerlich. Entweder, wenn die Kassen „den Geldhahn zudrehen“ und wir ab August zu einem Dumpingsatz fahren sollen, oder wenn WIR das Morbiditätsrisiko schultern sollen, was eigentlich Sache der Krankenkassen ist.

      Die Kassen sind übrigens sehr wohl Ihren Versicherten gegenüber leistungsverpflichtet. Sie haben diese Leistungspflicht aber per Sicherstellungspflicht an die KVen/RZFs übertragen. Wenn DIESE Stellen nicht mehr in der Lage sind diese Sicherstellung sicher zu stellen fällt die Aufgabe an die Kassen zurück. So war das Hoppethaller’sche Konstukt des Systemausstiegs.

      Was die Kostenträger hier abziehen ist eine reine Machtdemonstration. Um die paar Miollionen die hier „verhandelt“ wird geht es gar nicht, das für die Kassen Portogeld!

      Gruß — Ingo

      • Die Flatrate ist bereits die komplette Übernahme des Morbiditätsrisikos. Sie ist auch für die Kk deshalb höchst interessant, weil sie in der Öffentlichkeit zu vollständiger Intransparenz führt. Es wird sehr schwer, den Wert eines konkreten Einsatzes darzustellen und selbst Skandalzustände sind nicht mehr kommunizierbar gegenüber Außenstehenden.
        Ich möchte betonen, daß ich im Grunde kein Streikfan bin, glaube aber, daß man glaubhaft Streikfähigkeit demonstrieren muß!!!
        Und dazu würde sich eine Basisabfrage sehr wohl eignen. Was die Politik überhaupt nicht will, das ist Unsicherheit, Risiko. Man könnte das Ergebnis, so es paßt, als Druckmittel in Verhandlungen einbringen. Weiße Dienstpläne sehe ich eher als Notwehrreaktion der Basis. Kann man machen, wenn Verhandlung gescheitert ist.

  4. Hallo zusammen!

    In meinen Augen liegt bei Betrachtung der Entwicklung der letzten Monate eine eindeutige „Hintertürpolitik“ auf der Hand. Durch den „Standorterkauf“ und das Kassenmodell im Notarztdienst soll die Attraktivität und das Interesse vor allem an kleinen Standorten noch deutlicher geschmälert werden! Verfolgt man zusätzlich die zukünftigen Änderungen im BayRDG bzgl. Notfallsanitäter und die Modernisierung der medialen Übertragungsmöglichkeiten (z.B. Nidapad) im Rettungsdienst, wird der Trend deutlich und ein Ende des klassischen Notarztwesens als Kostenersparnis scheint das Ziel zu sein. Wie am Beispiel anderer Länder (z.B. Schweiz, USA) könnte eine zukünftige Kommunikation zwischen Notfallsanitäter und diensthabendem ärztlichen Kollegen in der Klinik ein denkbares Szenario darstellen. Durch eine aktuelle und in den nächsten Jahren stattfindende, maßlose (ebenfalls scheinbar gewollte) Ausdünnung der hausärztlichen Versorgung auf dem Land und eine konsekutive Zunahme an Notfall- und Notarzteinsätzen wird dieser Schuss jedoch deutlich nach hinten losgehen! Wie in der deutschen Politik jedoch üblich wird dieses Problem wohl erst erkannt, wenn es schon zu spät ist!

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